9. Goitzsche Marathon

04.05.2014
Text: Katrin Schneider

Warum weit reisen um zu laufen, wenn es auch bei uns einen sehr schönen Landschaftslauf gibt. Bereits zum 9. Mal fand der Goitzschemarathon statt, an dem fast 2000 Läuferinnen und Läufer teilnahmen.
Wir teilten uns die Aufgaben, Friedi, Bengt, Ingrid, Klaus, Michael, Kerstin und Angelika halfen tatkräftig mit, dass der Lauf für alle ein Erlebnis wurde. Sören und Katrin vertraten unseren Verein als Läufer. Beide hatten sich für den Bernsteinlauf über 24,5 km entschieden. Nachdem es im letzten Jahr sehr warm war, hatten wir in diesem Jahr gute Laufbedingungen bei Temperaturen um die 8 Grad.
Pünktlich um 11 Uhr wurden wir auf die Strecke geschickt, mit der Frage, was erwartet uns in diesem Jahr, können wir die "alte" Strecke laufen oder nicht, da hier das Hochwasser im letzten Jahr viele Schäden angerichtet hat. Wir konnten die bekannte Strecke laufen.Ich glaube, keiner wußte, was uns hier erwartete. Es war gigantisch und ich denke für diejenigen, die im letzten Jahr vom Hochwasser betroffen waren auch sehr emotional. Was Wasser für eine Kraft hat, hat man hier gesehen. Standen hier früher Bäume und Sträucher, finden wie heute "Sandstrände" vor. Diese Veränderungen haben aber keine Auswirkungen auf die Schönheit dieser Landschaft und der Strecke.
Sören bahnte sich seinen Weg von hinten nach vorn, worin er bereits Erfahrung hat. Gleichmäßig lief er Kilometer um Kilometer, überholte Läufer um Läufer und konnte so als insgesamt 19. die Ziellinie in einer Zeit von 1:48 h überqueren. Das bedeutete Platz 2 in seiner Altersklasse. Herzlichen Glückwunsch für diese tolle Leistung.
Auch für Katrin lief es sehr gut. Wie ein Uhrwerk spulte sie die Kilometer in Begleitung von Dirk Rudnick und Jan Sittig herunter. Ein herzliches Dankeschön an beide Läufer, es hat mir viel Spaß gemacht mit euch zu laufen. Am Ende stand eine Zeit von 2:13,28 h zu Buche.
Es war wieder ein sehr schöner Lauf mit einer tollen Organisation und Verpflegung unterwegs. Ein Dankeschön gilt den vielen Feuerwehrmännern und - Frauen, die uns mit ausreichend Flüssigkeit versorgten. Hoffen wir, dass der Lauf noch lang erhalten bleibt.