Die Regenschlacht von Berlin - Veloton 2014

18.05.2014
Text: Katrin Schneider

Berlin, 18. Mai 204. 10 Grad Celsius und strömender Regen - so die zunächst ernüchternde Vorzeichen am Sonntagmorgen zum Start des 7. Garmin Velothon Berlin. Dies hielt jedoch 8.400 von 13.000 gemeldeten Jedermannteilnehmern nicht davon ab in die Rennen über 60 km und 120 km zu starten. Das Ziel war für alle Fahrer nicht eine gute Zeit zu fahren, sondern gesund und munter die Ziellinie in der Strasse des 17. Juni zu erreichen.
Unter den Startern waren auch Boris und Katrin, die die 120 Kilometer in Angriff nahmen und trotz des Regens ihren Spaß hatten. Für beide ging es gegen 09.25 Uhr am Sony-Center los. Obwohl in diesem Jahr weniger Starter waren, fanden beide immer wieder Gruppen in denen sie mitfahren konnten. Hierbei mussten sie nur aufpassen, dass sie nicht zu sehr vom Vordermann geduscht wurden. An den Strecken wurden wir von den vielen fleißigen Helfern und Zuschauern angefeuert, kleine Bands sorgten für Stimmung, welche uns voran trieben.
Nach ca. 90 Kilometer sahen wir das Ortseingangsschild von Berlin vor uns. Ich kann nur sagen, das ist Gänsehaut pur. Weiter ging es durch Berlin in Richtung Tempelhof. Hier fahren wir über die Rollbahn des ehemaligen Flughafens, bevor es dann auf die letzten Kilometer Richtung Zentrum ging. Entlang an der O2 - World, der East-Side-Galerie, geht es in Richtung Friedrichstrasse. Sieht man dann die Siegessäule ist das Ziel nicht mehr weit.
Der letzte Kilometer auf der Strasse des 17. Juni ist nur noch zum Genießen da. Das Glücksgefühl, was einem hier durchströmt ist nicht beschreibbar. Boris überquerte die Ziellinie nach einer Zeit von 3:25,13 h und Katrin benötigte für die Strecke 3:51,48 h. Beide haben es nicht bereut, die Strecke trotz der Witterungsverhältnisse in Angriff genommen zu haben, es war wieder ein tolles Erlebnis. Einige Promis trotzen auch dem Wetter und spulten ihre Kilometer ab. So war über die 60 Kilometer Täve Schur dabei und über die 120 Kilometer Claudia Pechstein und Erik Zabel.
Ein großes Dankeschön gilt den vielen Helfern, den Zuschauern und den Organisatoren für dieses tolle Event.