Strongmanrun in der Stadt aus Eisen - Ferropolis

30.08.2014
Text: Mirko Lange

Ein sportliches Wochenende für den Bitterfelder SV 2000 ist zu Ende. Auf gleich drei Events kämpfen unsere Vereinsmitglieder um Platzierungen, Bestzeiten oder hatten einfach nur ihren Spaß. Katrin, Uwe und Sören liefen Sonnabend beim Zwei-Tage-Marathon von Eilenburg nach Pressel und am nächsten Tag wieder zurück. Während Bengt seinen ersten Straßentriathlon mit einer Halbdistanz beim Knappenman finishte. Mirko und Freunde vom Rad-Team RFS nahmen den Fisherman’s Friend Strongmanrun unter die Beine.
StrongmanRunner/Premiere in der Stadt aus Eisen
In Ferropolis startete erstmalig ein zweiter Lauf in Deutschland der Fisherman’s Friend Strongmanrun Eventsserie. Das grandiose Ambiente mit den fünf Stahlkolossen aus der Zeit der Braunkohleförderung ist immer wieder Eventgelände für Konzerte, Festivals und vieles mehr.
Die Start- und Zielzone war in der Arena zwischen den verschiedenen ehemaligen Großarbeitsgeräten „Mad Max“, „Big Wheel“, „Gemini“, „Medusa“ und dem Raupensäulenschwenkbagger „Mosquito“ angelegt, ein überwältigender Anblick in mitten der Tonnen aus Stahl. Das Startfeuerwerk fiel pünktlich 12:00 Uhr. Von nahezu 2.500 Anmeldern trauten sich noch ca. 2.000 Teilnehmer an den Start. Auch die Verlustquote im Rennen war hoch, es kamen nur noch 1.650 Runner ins Ziel. Gelaufen wurden insgesamt 23 km in zwei Runden mit jeweils 15 Hindernissen die Klangvolle Namen wie: Voltwunder, Alcatraz,… Strohpolis hatten. Die Namen waren Programm, Voltwunder war ein Kriechhindernis durch knöcheltiefen Schlamm mit der Garantie ordentlich eine geflattert zu bekommen. Durch Pfützen, Schlamm über Autoreifen, Strohballen, Baumstämmen und Container, sowie zwei Abstecher in den See bahnten wir uns den Weg Meter für Meter ins Ziel.
Für Mirko, Stephan und Axel gab es kein aufgeben. Einmal gestartet musste gefinisht werden. Jeder der drei hatte andere Ambitionen. Für Stephan war es die längste Strecke den er je laufend zurück gelegt hatte und finishen stand in Vordergrund. Axel der auch ein guter Läufer ist, wollte Spaß und ein gutes Tempo, Mirko beabsichtigte so schnell wie möglich die Strecke zu bewältigen. Alle kamen ohne nennenswerte Verletzungen ins Ziel. Jeder der drei hatte seine gesteckten Ziele erreicht. Zu Schwermetall-Musik gab es zur Belohnung ein Bier bevor es unter die natürlich kalte Dusche im Freien ging. Es war für uns ein gigantisches Erlebnis. Die Anmeldung für 2015 ist auch schon geöffnet unter dem Motto „Nachts sieht dich keiner heulen“ findet der Strongmanrun erstmals in der Finsternis statt. Wir sind bestimmt auch wieder dabei.
PS: Das Geld für das SM-Studio haben wir uns heute mal gespart.