Vattenfall Cyclassics Hamburg

23.08.2015
Text: Katrin Schneider

In diesem Jahr stand nicht nur das Radrennen in Berlin in meinem Terminkalender, sondern auch das in Hamburg. Hier suchte ich die Herausforderung und meldete mich über die 160km Strecke an. Mit dabei waren auch Boris und sein Bruder Alex, welche die gleiche Strecke fuhren und Mirko, der die 100km in Angriff nahm. Bei herrlichem Sonnenschein fiel pünktlich der Startschuss und los ging es durch den Freihafen in Richtung Niedersachsen. Ein besonderes Highlight war das Überfahren eines Hamburger Wahrzeichens, der Köhlbrandbrücke. Hier ging es gefühlte ... Kilometer nur bergauf, oben angekommen entschädigte der herrliche Ausblick alles.
So fuhren wir Kilometer um Kilometer durch viele Ortschaften des Kreises Harburg, wo wir eine fantastische Stimmung vorfanden. Hier wurde gleich das Frühstück nach außen verlegt um uns ja nicht zu verpassen und uns anfeuern zu können. Weil die Überfahrt über die Köhlbrandbrücke so schön war, durften wir auf dem Rückweg gleich nochmal darüber fahren. Nun ging es wieder in Richtung Innenstadt. Auch hier war die Stimmung super.
Bei Kilometer 100 trennten sich die Wege der Fahrer, Mirko steuerte das Ziel in der Mönckebergstrasse an, Boris, Alex und ich fuhren noch die 60 km Schleife.
Leider ereilte mich hier der Pannenteufel. Bei Kilometer 115 war meinn Schlauch kaputt und bei km 125 der Mantel :(((. Aufgeben gibt es aber nicht. Bei km 135 war eine Servicestation, wo mein Hinterrad neue Materialien bekam. Weiter ging es …. Durch die Panne wurde es natürlich immer schwerer, denn der Besenwagen saß einem im Nacken und die Strecke ist nicht zu verachten. Wer denkt, dass es hier oben flach ist, Pustekuchen!!!!! Anstiege ohne Ende. Hatte man gerade einen geschafft und dachte das war der letzte, sah man schon den nächsten ….
Der Besenwagen erwischte mich durch den Defekt leider doch, ich durfte aber bis ins Ziel weiter fahren. Trotz dieses Mißgeschickes war es eine sehr schöne, erlebnisreiche Erfahrung. Ein Dank gilt den Organisatoren, den Helfern und den vielen Zuschauern entlang der Strecke.